Anja Röhl

Kultur

Museumsnacht ohne den alten Fritz

Neulich zwängte ich mich in enge Busse und machte einer jener sagenumwobenen Museumsnächte mit, für die ich bisher immer zu müde gewesen war. Ich hatte mir dabei aber ein eigenes Ziél vorgenommen: Ich wollte herausfinden, ob es auch Museumsaktivitäten “gegen den Strom” gibt und siehe da, ich bin fündig geworden. Wenn auch nur am Rande und [...]

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Farewell Karratsch – Degenhardt- Konzert

  Es war ein einmütiges Treffen Ost- und Westlinker aller Zeiten. Begrüßungen, Umarmungen, Zurufe, draußen die RBB-Übertragungswagen, die Veranstaltung in Koop von Melody & Rhythmus, BE und der jungen welt organisiert, war sehr gut besucht, man kam kaum durch.   Konstantin Wecker und Prinz Chaos II führen durch den Abend: „Das sollte eigentlich ein Geburtstagsfest sein, [...]

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Sinti und Roma in Berlin – Ausstellungsbesuch

jw / Feuilleton / 29.11.11 Bis heute ist kaum ins öffentliche Bewußtsein gedrungen, daß 500000 Sinti und Roma von den Nazis ermordet wurden. Wie aktuell die Diskriminierung der Bevölkerungsgruppe ist, zeigt die Ausstellung »Reconsidering Roma« im Kunstquartier Bethanien, in Berlin-Kreuzberg. Ihre tradierte Lebensweise widerspricht dem herrschenden Konsens der »Gadsches«. So nennen Roma die arbeitsamen, zwangsweise [...]

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Heideruh – von Antifaschisten aufgebautes Erholungsheim – Reportage

  Hamburg an der Moorweide, Dammtor-Bahnhof. Als ich zwölf Jahre alt war, gab es hier große Menschenaufläufe, umstellt von Polizei mit unruhigen Hunden. Wir fühlten uns, wie sich jetzt die Menschen auf dem Tahrir-Platz in Kairo fühlen mögen – am Beginn einer neuen Zeit. Es war ungeheuerlich, was damals geschah. Studenten trauten sich, eine andere [...]

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Picasso in Stade

9.8.11 / jw / Feuilleton Wenn man ein Bild fertig macht, tötet man es – 72 Picasso-Drucke in Stade Stade bei Hamburg verdankt den Erhalt seiner Altstadt einem Atomkraftwerk und einem Werk der Dow Chemical Company. Jedenfalls sollten die schiefen Hansehäuser nach Angaben eines Mitarbeiters des Kunsthauses in den 70ern ins Hafenbecken gekippt, dieses zugeschüttet [...]

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Schnee in Samarkand Ausstellung

22.7.11 / jw Feuilleton   Kriegsgerät in der Wüste, Nescafe in der Steppe: Daniel Schwartz stellt in Berlin »Ansichten aus dem Hinterland der Kriege« aus.  -   Schnee sucht man vergebens auf den Bildern, die der Schweizer Fotograf Daniel Schwartz im Berliner Martin-Gropius-Bau unter dem Titel »Schnee in Samarkand« ausstellt. Statt dessen gibt es Sand, Nebel und [...]

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Rolf Becker liest Texte über “Geld”

Rolf Becker trägt nicht vor, er stampft mit den Füßen auf, er liest auch nicht, er tobt, er benutzt eine Sonnenbrille zum Hochklappen, einen Hut, einen Geldschein, seine Bühne ist ein Stehpult, aber man denkt sich einen Theatersaal, er macht es heute Abend, aber man sieht die Geschichte der ganzen Menschheit Revue passieren. Was er [...]

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Fünf Jahre Jazzstipendien an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater

Die Preisvergabe der hochverdienten Dr. E.A. Langner Stiftung im Jazzbereich der HFMT war dieses Jahr gleichzeitig ein kleiner Lehrgang für Jazzmusik, dessen Wesen ja aus der ungeplanten und unverfälschten instrumentellen Kommunikation der beteiligten Musiker besteht. Es wurden drei junge Musiker geehrt: Lukas Klapp, der Jüngste der Preisträger, hoffnungsvoller, ausgesprochen virtuoser Pianist, geboren im Jahr der [...]

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Klapptomanie – Ein eindrucksvolles Trio

Neulich in der Junction Bar in Kreuzberg ein Jazzkonzert. Vorne drei Nachwuchskünstler aus Hamburg, die Gruppe “Klapptomanie”, genannt nach dem Pianisten Lukas Klapp, die waren wirklich eine echte Überraschung. Kann doch Jazz sonst manchmal eine gewisse Eintönigkeit nicht vermeiden, ja, gehört es einfach oft dazu, dass halb in Trance spielende, über ihrem Klavier hängende, an [...]

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Ausstellung im Fährhaus Caputh am 27.4.08

Als ich, angeregt von Skulpturen Hilke VierckHilke Vierck, Anfang April einen Wochenendausflug ins Fährhaus Caputh unternahm und nach dem von ihr hochgelobten Pflaumenkuchen schließlich auch in die Hofgalerie ging, wo, nach ihren Worten, „einige Ausstellungsstücke ihrer Künstlergruppe“ präsentiert seien, erlebte ich eine Überraschung.

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