Anja Röhl

Granny in New York – Eine Reportage

Die meisten Städtereisen macht der Mensch freiwillig, weil man das Land gut findet und gern kennenlernen möchte, ich machte diese Reise unfreiwillig, weil ich meinen Sohn dort besuchte.

Titelbild des Buches "Granny in New York"

Ich sah das Land aus dem Blickwinkel eines Menschen, dem jede Faszination des Glitzers und der Gigantomie abgeht, und der in der Stadt das Verzweifelte und Elende aufzuspüren bereit war.  Ich habe New York als Hauptstadt des Kapitalismus wahrgenommen und  habe mich daher auch auf die Suche nach Menschen gemacht, die Widerstand dagegen leisten, ich fand die Grannys for peace, die Raging grannys, die gegen Drohnen kämpfen, eine Mumia-Abu-Jamal-Initiative. Ich fand passiven Widerstand in den Obdachlosen und den Musikern. Ich fand in Harlem einen selbstbewussten Stadtteil. Das Buch ist nur ein kurzer intensiver Streifzug, es sammelt nur wenige flüchtige Eindrücke, schafft aber das Wesen dieser Stadt einzufangen.

Das Buch ist der Reisebericht einer einzigen Woche, es wird zusammen mit Fotos vorgestellt.

Das Nachwort hat zu dem Buch der DDR-Journalist Victor Grossman geschrieben, er ist ein Kind New Yorks. Er schildert seine Eindrücke, als er nach 40 Jahren das erste Mal seine Heimatstadt wieder besucht. Es gibt Parallelen.

Lesungen mit DIA-Vortrag:

3.5.16 in Berlin-Kreuzberg im Regenbogencafe´, Lausitzerstraße 22, 10999 Berlin

 

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