Vorträge
Sie finden hier eine Reihe von Vorträgen, die sie über die im Impressum stehende Emailadresse buchen können. Die Vorträge werden interaktiv dargeboten, also in Art von Kurzseminaren, sie werden im Rahmen von Honorardozentaturen in Fach-, Fachhoch- und VHS- Schulen, sowie dem deutschen Kinderschutzbund Stralsund e.V. gehalten, sie können aber auch privat gebucht werden, ab 10 Personen zu 5.- Euro, einschließlich Reisekosten, jeweils mindestens eine Doppelstunde.
PÄDAGOGIK UND PSYCHOLOGIE
1. Bildungssystem in Norwegen – It´s normal not to be normal”
Während einer einwöchigen Exkursion an eine integrative Schule in Trondheim konnte ich sehen, wie in Norwegen mit der Inclusion ernst gemacht wird und wie traumhaft das norwegische Bildungssystem ist. Power-Point- Präsentation mit über 100 Bildern
2. Bindungstheorie
Ausgehend vom Krankheitsbild des “psychischen Hospitalismus” entwickelte die Säuglings- Bindungsforschung ein Konzept mit brauchbaren pädagogischen Schlussfolgerungen für alle, die mit Säuglingen und Kleinkindern zu tun haben. Die Bindungstheorie nach John Bowlby ist der Schlüssel zum Verständnis und zur Prävention von Verhaltensauffälligkeiten, Bindungstheorie in der Frühförderung, Bindungstheorie als Hilfe für Eltern. Eltern- und Erziehungskompetenz. Für Kitas zur Hilfe im Umgang mit der Eingewöhnungsproblematik, über die Notwendigkeit des Beziehungsaufbaus mit Bindungsersatzpersonen. - Vortrag mit Power-Point-Präsentation
3. Der Unsinn mit der Ritalin-Diagnose
ADHS hat sich zu einer Massenhysterie entwickelt, die im Zeitalter des Massenfernsehkonsums und der Hartz IV-Kinderarmut immer häufiger wird. Früher wurden verschiedene Ursachen für Konzentrationsschwäche, Aggressionen und Unruhe bei Kindern diskutiert, heute zieht man sich auf die Veränderungen im Hirnstoffwechsel zurück. Der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther (Alm-Projekte mit Ritalinentzug) sieht ADHS eher als Folge von Angst, Vernachlässigung und Fernsehkonsum. Andere Lösungen als Ritalin wären denkbar.
4. Warum der typische Tag in den meisten sozialen Institutionen Irrsinn ist
Mittagessen um 11 Uhr, Mittagsschlafen von 12 – 14.30 Uhr in Kindergärten, zu frühes morgendliches Wecken im Altenheim, zu frühes Abendbrot im Wohnheim für Behinderte - über den Unsinn institutioneller Tagesuntergliederung als Ausgangspunkt für sogenannte Verhaltensstörungen.
5. Kinder brauchen Grenzen - Diskussion um den pädagogischen Konsequenzbegriff
Seit Jahren sind sich alle einig: Bei aller Liebe, Grenzen müssen “gesetzt” werden, nur weiß kaum jemand, was genau gemeint ist, jeder stellt sich hier etwas anderes vor, der eine meint schimpfen, der andere meint neinsagen können, der dritte meint den Klaps auf den Hintern. Einig sind sich alle darin, dass hier Konsequenz gemeint ist. Vom der unseligen Wirkung von Konsequenz im pädagogischen Alltag.
6. Der Unsinn mit der Verwöhnung
Verwöhnung ist in der pädagogischen und psychiatrischen Praxis ein ungemein populärer Modebegriff geworden. Er wird bevorzugt auf tausenderlei verschiedene Situationen angewandt und sehr häufig von Erzieherinnen in Richtung Eltern als Vorwurf benutzt. Angewandt wird er auf Kinder, die an ihren Bezugspersonen klammern, die zu viel Spielzeug haben, die herumquengeln, nie zufrieden sind oder gar aggressiv und unruhig. Es wird auf Kinder angewandt, die nicht „hören“ wollen, (weil die Eltern ihnen keine Regeln „angewöhnt“ haben), die sich nicht anziehen können, (weil ihre Eltern sie immer noch anziehen, obgleich sie es schon selber können müssten), die nicht essen mögen, (weil sie zuhause nur Süßes kriegen), die während des Schlafens oder zu anderen, institutionell unerwünschten Zeiten auf die Toilette gehen wollen, oder mit 1 ½ Jahren noch nicht trocken sind, (weil ihre Eltern sie nicht an „feste Zeiten gewöhnt“ haben). Es wird aber auch auf Kinder angewandt, die viel krank sind und oft zuhause bleiben müssen,(weil ihre Eltern sie bei jedem Schnupfen aus dem Kindergarten nehmen), es wird angewandt auf Kinder, die weinen, wenn sie hinfallen, (weil ihre Eltern immer sofort besorgt auf sie zustürzen), auf Kinder, die nicht Mittagsschlaf machen wollen, (weil sie es zuhause auch nicht brauchen), auf Kinder, die viel toben, (weil sie zuhause sich „alles erlauben“ dürfen), es wird ebenso angewandt auf Kinder, die andere Kinder hauen, (weil er das zuhause auch darf, keiner was sagt), als auch auf Kinder, die lügen, petzen, sich nicht beschäftigen können.
7. Psychische Störungen nach ICD-10 Liste
Psychische Störungen – ein Makel? Fast jeder kennt seelische “Probleme”. Wir wissen heute mehr denn je, dass unser psychisches Wohlbefinden oft auch unsere Gesundheit beeinträchtigt. Es heißt, dass 60 % aller körperlichen Krankheiten seelisch verursacht sind und von uns selbst, im Laufe unseres Lebens “geheilt” werden können. Nur durch unsere eigene Kraft, durch gute Freundschaften, durch Analyse ihrer Ursachen. Vortrag über die internationale Klassifikation psychischer Störungen - Power-Point-Präsentationen, auch als längere Kursreihe zur Fort- und Weiterbildung zum Psychotherapeuten nach HPG geeignet.
8. Geschichte der Heilpädagogik und Psychiatrie
8.1 Bedeutende Pädagogen - Vorkämpfer für eine humanistische Pädagogik
8.2 Rückfall Nationalsozialismus – auch mit Hilfe der Psychiatrie, der Heil-und Sonderpädagogik
8.3 Idee der Integration und Inklusion, sowie deren Gefahren in Zeiten des Sparens
8.4 Geistigbehindertenpädagogik im Wandel der Zeiten bis heute
9. Umgang mit Kinderängsten
“Die Angst unserer Kinder” von Hans Zullinger ist noch immer der Klassiker zum Verständnis von der Kinderängsten. Was sind Kinderängste, woher kommen sie, wie kann man ihnen begegnen? Warum ist es wichtig, dass wir uns an unsere eigenen Kinderängste erinnern, wenn wir Kindern helfen wollen? Vortrag für Eltern, Ärzte, Lehrer, alle Erziehungspersonen und Menschen, die noch vor nicht langer Zeit selber Kinder waren.
10. Regeln im Umgang mit Aggressionen
Wut macht Angst und Angst macht Wut, wie können Kinder diesem kreislauf entrinnen? arum können wir heute Wut so schlecht aushalten? Wie entstehen Aggressionen bei Kindern und wie können wir mit Aggressionen so umgehen, dass wir sie nicht noch bestärken? Kreativität als Schlüssel zur Hilfe bei Aggressionen. Ideen, Tipps, Vorschläge, die weiterhelfen.
11. Fernsehen für Kinder – Beruhigungspille mit beunruhigenden Nachwirkungen
Wer gegen das Fernsehen ist, wird als Sektierer beschimpft, die pädagogische Fachwelt streitet um die kinderfreundlichsten Zeiten und Sendungen und dass man immer in Begleitung gucken soll, was aber macht das Fernsehen an sich gefährlich? In Anlehnung an Manfred Spitzer wird sich hier grundsätzlich mit dem Fernsehen und seiner möglichen Verhaltensstörungen auslösenden Wirkung auseinandergesetzt.
12. Frühförderung bei Störungen im Kleinkindalter
Vor allem Menschen, die nah mit Säuglingen und Kleinkindern zusammen leben und arbeiten, Mütter, Tagesmütter, Kinderärzte, ErzieherInnen, Hebammen und Kinderkrankenschwestern brauchen grundlegende neuropsychologische Kenntnisse über das kindliche Lernen. Frühförderung, die daran ansetzt, hat einen großen Präventivwert. Lernen durch Beziehungsaufbau, Interesse und Anregung.
13. Starke Eltern – Starke Kinder / zertifizierte Kurse des DKSB e.V.
Eltern stehen oft im Kreuzfeuer der Kritik. Das sie oft nur allein gelassen werden, sieht niemand. Überforderung und komplette Privatisierung jeglicher Elternaufgaben, lassen viele Eltern verzweifeln. Verzweifelte Eltern werden krank und können ihren Kindern keine Stütze mehr sein. Eltern müssen auch mehr gehört werden, mehr Mitspracherecht bekommen, man muss mehr Vertrauen in sie setzen, man muss ihnen helfen. Kompetenztraining für Eltern.
14. Einführung in die Entwicklungstheorie
14.1 Einführung in Systeme zur Erklärung von Entwicklung - Rene´Spitz, John Bowlby, Erikson
14.2 Spezielle Verhaltensstörungen im Kindesalter als Hilferuf - für die Organisation von konkreter Hilfe.
15. Erziehungsmaßnahmen oder anregender Umgang mit Kindern?
Kinder wollen etwas, wir wollen es ihnen aber nicht geben, Kinder tun etwas, was nicht sinnvoll, vielleicht sogar gefährlich ist, in tausend Situationen des Alltags kommen Kinder in Konflikte mit der Erwachsenenwelt und wir in Konflikt mit kindlichen Bedürfnissen. Was tun? Die alte Auffassung, der auch heute noch viele anhängen, sagte: Wir müssen sie erziehen, ihnen das “schlechte” Verhalten einfach abtrainieren und zu Kindern, die schwierig waren, sagte man, sie seien schlecht erzogen. Heute ist man der Auffassung, dass Kinder durch Vorbild und über die Sicherheit einer liebevoll-einfühlenden Anregungshaltung lernen, auch sagt die moderne Auffassung, dass wir auch etwas von Kindern lernen können, es also im besten Falle weniger also einen Erziehungs- als einen Beziehungsauftrag gibt: Gegenwirkende und unterstützende Erziehungsmaßnahmen im Überblick
FRAUENPOLITIK
6. Frauen der Weltgeschichte
Über bedeutende Männer wird viel geschrieben, bedeutende Frauen versinken oft wieder in der Geschichte, weil es immer noch zuwenig selbstbewusste Frauen gibt, die sich zutrauen, das Rad der Geschichte auch einmal in die eigenen Hände zu nehmen.
16.1 Allgemeines / Überblick in Literatur und Kunst, Politik und Wissenschaft
War Medea wirklich eine Kindesmörderin? / Von Clara Schumann bis Ingeborg Bachmann Frühgeschichte, Mittelalter, Französische Revolution alsBeginn der Neuzeit, 19. Jahrhundert bis heute
16.2 Spezielle Frauenporträts
16.2.1 Rosa Luxemburg
Rosa Luxemburg war eine bedeutende Politökonomin, sie hat viel zum Thema Krisen und deren Bewältigung geschrieben. Sie war eine Pazifistin und eine große Sozialistin. Gewalt hat sie immer bekämpft. Sie setzte auf Argumente und Überzeugung und wollte einen demokratischen Sozialismus. Sie wurde viel zu früh ermordet. Leben und Werk Rosa Luxemburgs, rezeption in Kunst und Kultur und ihre Bedeutung für unsere heutige Zeit, Vortrag mit Power-Point-Präsentation
17. TERRE DES FEMMES
Vortrag über eine internationale Frauenrechtsorganisation. Sie begann mit Wut über einen Fernsehbericht, wo über Ehrenmorde berichtet wurde. Da das nicht aushaltbar war, beschlossen die Gründerinnen, etwas zu tun. Inzwischen ist daraus eine international renomierte Organisation geworden. Vortrag mit Power-Point-Präsentation
18. Frauenemanzipation im Vormärz
1830 gab es in Deutschland eine vorrevolutionäre Stimmung, in derem Verlauf auch sehr viele Frauen bekannt wurden, die die volle Gleichberechtigung anstrebten und ihre Forderungen öffentlich machten. Wie sich dies in der Literatur niederschlug, ist Thema dieses Vortrages
19. Die jüngere Frauenbewegung und ihre Wirkung auf die Lebenskultur in Westdeutschland
Es begann mit dem Tomatenwurf, den eine junge Frau auf einen Genossen des SDS warf, da sie der Meinung war, es sei die Zeit gekommen, wo Frauen mehr als nur Kinderr hüten sollten. Damit begann die neuere deutsche Frauenbewegung hin zur Emanzipation. Damit befreiten sich auch andere Wahrheiten, die sich bis heute erhalten haben. Vortrag für Frauengruppen.
THEATERWISSENSCHAFT
20. “Soziales Theater” - Wahrheitssuche oder Spielwiese für Besserverdienende ?
Von Sophokles, über Shakespeare, Moliere, zu Piskator, Brecht und Auguste Boal, Einführung in das Soziale Theater, das sich der Wahrheit verpflichtet fühlt
Es gibt 3 Kommentare für "Vorträge"
[...] Liebe, Freundlich- und Aufmerksamkeit, sondern um ein “Zuwenig” geht. Unser Vortrag/auch als Seminar beleuchtet den pädagogischen Hintergrund des Verwöhnungsbegriffs und ist buchbar [...]
[...] Vortrag kann gebucht werden über: DKSB-HST@web.de DKSB e.V. in Stralsund, 03831-340838 / 0176-61103970, [...]
Hallo Anja,
durch Zufall stiess ich nun fast 40 Jahre später wieder auf Deinen Namen, vielleicht entsinnst Du Dich ja auch noch meiner aus unserer ja immer schön übersichtlichen Sozialistischen Schülerfront
http://www.mao-projekt.de/BRD/NOR/HBG/Hamburg_SSF.shtml
Ich grüße Dich mit einem Lachen im Gesicht!
Jürgen