Anja Röhl

Vorträge und Seminare

Aktuelle Vorträge:

Was vom Menschen übrig bleibt:   3.2.16 in Hamburg, um 18.30 im Curio-Haus, Veranstalter: Jour fixe, Gewerkschaftslinke, Thema: Lesung aus dem Buch von Rachel Moran mit anschließender Diskussion über Prostitution

Granny in New York, Kritisches aus der gigantomanischen Stadt des Weltkapitals:  3.5. 16, im Regenbogenkino in Bln Kreuzberg, Lesung, Vortrag und DIA-Vortrag

 

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Sie finden hier eine Reihe von kleineren und größeren Vorträgen, die sie über die im Impressum  stehende Emailadresse buchen können. Die Vorträge werden auch interaktiv dargeboten, sie  sind also in Form von Vorträgen, Kurz- oder Blockseminaren zu haben, sie werden im Rahmen von Honorardozentaturen in Unis,  Fach-, Fachhoch- und VHS- Schulen und auch im Rahmen der Lehrerfortbildung gehalten, sie können aber auch im Rahmen verschiedener anderer Träger gebucht werden.

(A) PSYCHOHISTORIE, POLITISCHE PSYCHOLOGIE und KRITISCHE PÄDAGOGIK

1. Transgenerationale Weitergabe von Nazi-Erziehung (siehe Extraseite auf dieser Webseite)

2.a Psychische Störungen nach ICD-10 Liste – Kritik an einer defizitären Sichtweise: Geschichte und Gefahren der Klassifikationssysteme in der Psychologie: Psychische Besonderheiten werden analog des medizinischen Modells zunehmend als rechnerisch festzulegende Negativeinstufungen angesehen. Vortrag über die internationale Klassifikation psychischer Störungen  –  Power-Point-Präsentationen, auch als längere Kursreihe  zur Fort- und Weiterbildung geeignet. Wird im Vergleich auch mit der ICF dargeboten.

3.a Bindungstheorie: BindungAusgehend vom Krankheitsbild des „psychischen Hospitalismus“ entwickelte die Säuglings- Bindungsforschung ein Konzept mit wichtigen pädagogischen Schlussfolgerungen für alle, die mit Säuglingen und Kleinkindern zu tun haben. Die Bindungstheorie nach John Bowlby ist der Schlüssel zum Verständnis und zur Prävention von Verhaltensauffälligkeiten. Bindungstheorie in der Frühförderung, Bindungstheorie als Hilfe für Eltern- und Erziehungskompetenz. Für Kitas zur Hilfe im Umgang mit der Eingewöhnungsproblematik, über die Notwendigkeit des Beziehungsaufbaus mit Bindungsersatzpersonen.   –     Vortrag mit Power-Point-Präsentation

(B) MONTESSORIPÄDAGOGIK und Altenpflege

1.b Montessori-Seniorenpädagogik: Einführung in das Gebiet der Seniorenpädagogik nach der  Montessori-Methode von Hella Klein zur Vorbereitung eines Diplom-Kurses: Montessori für Demenzkranke in Leverkusen

(C) INKLUSION

1.c  Bildungssystem in Norwegen – It´s normal not to be normal“: trondheimWährend einer einwöchigen Exkursion an eine integrative Schule in Trondheim konnte ich sehen, wie in Norwegen mit der Inclusion ernst gemacht wird und wie traumhaft das norwegische Bildungssystem ist. Power-Point- Präsentation mit über 100 Bildern

2.c Der Unsinn der Ritalin-Diagnose: Gerald HütherADHS hat sich zu einer Massenhysterie entwickelt, die im Zeitalter des Massenfernsehkonsums und der Hartz IV-Kinderarmut immer häufiger wird. Früher wurden verschiedene Ursachen für Konzentrationsschwäche, Aggressionen und Unruhe bei Kindern diskutiert, heute zieht man sich auf die Veränderungen im Hirnstoffwechsel zurück. Der Göttinger Neurobiologe  Gerald Hüther (Alm-Projekte mit Ritalinentzug) sieht ADHS eher als Folge von Angst,  Vernachlässigung und Fernsehkonsum. Andere Lösungen als Ritalin wären denkbar. Dazu folgende Neuigkeiten: http://www.dradiowissen.de/adhs-die-erfundene-krankheit.35.de.html?dram:article_id=15924

3.c Kinder brauchen Grenzen  –  Diskussion um den pädagogischen Konsequenzbegriff:  Geschichte und gegenwärtige Bedeutung des Konsequenzbegriffs: Seit Jahren sind sich alle einig: Bei aller Liebe, Grenzen müssen „gesetzt“ werden, nur weiß kaum jemand, was genau gemeint ist,  jeder stellt sich hier etwas anderes vor. Von Herkunft,  Wirkung und Gefahr des Konsequenzbegriffs.

4. c Der Unsinn der Verwöhnung: Verwöhnung ist in der pädagogischen und psychiatrischen Praxis ein ungemein populärer Begriff geworden. Er wird bevorzugt auf tausenderlei verschiedene Situationen angewandt und sehr häufig von Erzieherinnen in Richtung Eltern als Vorwurf benutzt. Herkunft und Wirkung des Begriffs Verwöhnung und seine heutige Bedeutung als Allround-Erklärung für Verhaltenssauffälligkeiten

5.c Geschichte der Heilpädagogik: Bedeutende Pädagogen – Vorkämpfer für eine humanistische Pädagogik, Rückfall Nationalsozialismus – auch mit Hilfe der Psychiatrie, der Heil-und Sonderpädagogik, Idee der Integration und Inklusion im Zeitalter des Sparens, Geistigbehindertenpädagogik im Wandel der Zeiten bis heute, Blockseminar für den Bereich Heilpädagogik

6.c Umgang mit Kinderängsten: Angst„Die Angst unserer Kinder“ von Hans Zullinger ist noch immer der Klassiker zum Verständnis von der Kinderängsten. Was sind Kinderängste, woher kommen sie, wie kann man ihnen begegnen? Warum ist es wichtig, dass wir uns an unsere eigenen Kinderängste erinnern, wenn wir Kindern helfen wollen? Vortrag für Eltern, Ärzte, Lehrer, alle Erziehungspersonen und Menschen, die noch vor nicht langer Zeit selber Kinder waren.

7. c Regeln im Umgang mit Aggressionen: Wut macht Angst und Angst macht Wut, wie können Kinder diesem Kreislauf entrinnen? Warum können wir heute Wut so schlecht aushalten? Wie entstehen Aggressionen bei Kindern und wie können wir mit Aggressionen so umgehen, dass wir sie nicht noch bestärken? Kreativität als Schlüssel zur Hilfe bei Aggressionen. Ideen, Tipps, Vorschläge, die weiterhelfen.

8. c Fernsehen für Kinder – Beruhigungspille mit beunruhigenden Nachwirkungen: Wer gegen das Fernsehen ist, wird als Sektierer beschimpft, die pädagogische Fachwelt streitet um die kinderfreundlichsten Zeiten und Sendungen und dass man immer in Begleitung gucken soll, was aber macht das Fernsehen an sich gefährlich? In Anlehnung an Manfred Spitzer wird sich hier grundsätzlich mit dem Fernsehen und seiner möglichen Verhaltensstörungen auslösenden Wirkung auseinandergesetzt.

9.c  Frühförderung bei Störungen im Kleinkindalter: Vor allem Menschen, die nah mit Säuglingen und Kleinkindern zusammen leben und arbeiten, Mütter, Tagesmütter, Kinderärzte, ErzieherInnen, Hebammen und Kinderkrankenschwestern brauchen grundlegende neuropsychologische Kenntnisse über das kindliche Lernen. Frühförderung, die daran ansetzt, hat einen großen Präventivwert.  Lernen durch Beziehungsaufbau, Interesse und Anregung.

10. c  Starke Eltern – Starke Kinder / zertifizierte  Kurse des DKSB e.V. : Eltern stehen oft im Kreuzfeuer der Kritik. Das sie oft nur allein gelassen werden, sieht niemand. Überforderung und komplette Privatisierung jeglicher Elternaufgaben, lassen viele Eltern verzweifeln. Verzweifelte Eltern werden krank und können ihren Kindern keine Stütze mehr sein. Eltern müssen auch mehr gehört werden, mehr Mitspracherecht bekommen, man muss mehr Vertrauen in sie setzen, man muss ihnen helfen. Kompetenztraining für Eltern.

11.c  Einführung in die Entwicklungspsychologie: Einführung in Systeme zur Erklärung von Entwicklung –  Rene´Spitz, John Bowlby, Erik Eriksons Entwicklungsvorstellungen als Forderungen an die Pädagogik

12.c  Spezielle Verhaltensstörungen im Kindesalter:  Hilferuf psychische Störung – Organisation konkreter und praktischer Hilfe bei psychischer Traumatisierung von Kindern.

13.c  Erziehungsmaßnahmen oder anregender Umgang mit Kindern? Kinder wollen etwas, wir wollen es ihnen aber nicht geben, Kinder tun etwas, was nicht sinnvoll, vielleicht sogar gefährlich ist, in tausend Situationen des Alltags kommen Kinder in Konflikte mit der Erwachsenenwelt und wir in Konflikt mit kindlichen Bedürfnissen. Was tun? Die alte Auffassung, der auch heute noch viele anhängen, sagte: Wir müssen sie erziehen, ihnen das „schlechte“ Verhalten einfach abtrainieren und zu Kindern, die schwierig waren, sagte man, sie seien schlecht erzogen.  Heute ist man der Auffassung, dass Kinder durch Vorbild und über die Sicherheit einer liebevoll-einfühlenden Anregungshaltung lernen, auch sagt die moderne Auffassung, dass wir auch etwas von Kindern lernen können, es also im besten Falle weniger also einen Erziehungs- als einen Beziehungsauftrag gibt: Gegenwirkende und unterstützende Erziehungsmaßnahmen im Überblick.

(D) FRAUENPOLITIK

1.d  Frauen der Weltgeschichte: Über bedeutende Männer wird viel geschrieben, bedeutende Frauen versinken oft wieder in der Geschichte, weil es immer noch zuwenig selbstbewusste Frauen gibt, die sich zutrauen, das Rad der Geschichte auch einmal in die eigenen Hände zu nehmen.

2.d Allgemeines / Überblick in Literatur und Kunst, Politik und Wissenschaft: War Medea wirklich eine Kindesmörderin?  /  Von Clara Schumann bis Ingeborg Bachmann  Frühgeschichte, Mittelalter, Französische Revolution als Beginn der Neuzeit, 19. Jahrhundert bis heute

4.d Vortrag über eine internationale Frauenrechtsorganisation. (TERRE DES FEMMES)  Sie begann mit Wut über einen Fernsehbericht, wo über Ehrenmorde berichtet wurde. Da das nicht aushaltbar war, beschlossen die Gründerinnen, etwas zu tun. Inzwischen ist daraus eine international renomierte Organisation geworden. Vortrag mit Power-Point-Präsentation

5.d Frauenemanzipation im Vormärz: 1830 gab es in Deutschland eine vorrevolutionäre Stimmung, in derem Verlauf auch sehr viele Frauen bekannt wurden, die die volle Gleichberechtigung anstrebten und ihre Forderungen öffentlich machten. Wie sich dies in der Literatur niederschlug, ist Thema dieses Vortrages

6.d  Die jüngere Frauenbewegung und ihre Wirkung auf die Lebenskultur in Westdeutschland: Es begann mit dem Tomatenwurf, den eine junge Frau auf einen Genossen des SDS warf, da sie der Meinung war, es sei die Zeit gekommen, wo Frauen mehr als nur Kinderr hüten sollten. Damit begann die neuere deutsche Frauenbewegung hin zur Emanzipation. Damit befreiten sich auch andere Wahrheiten, die sich bis heute erhalten haben. Vortrag für Frauengruppen.

(E) FRAUENLITERATUR

1.e Einführung in die Vielfalt der Frauenliteratur

2.e Zusammenhang von Biografie und Literatur in ausgewählter Frauenliteratur

(F) THEATERWISSENSCHAFT

1. f   „Soziales Theater“  –  Wahrheitssuche oder Spielwiese für Besserverdienende ? Von Sophokles, über Shakespeare, Moliere, zu Piskator, Brecht und Auguste Boal, Einführung in das Soziale Theater, das sich der Wahrheit verpflichtet fühlt

Kommentare

Es gibt 6 Kommentare für "Vorträge und Seminare"

  • […] Liebe, Freundlich- und Aufmerksamkeit, sondern um ein “Zuwenig” geht. Unser Vortrag/auch als Seminar beleuchtet den pädagogischen Hintergrund des Verwöhnungsbegriffs und ist buchbar […]

  • […] Vortrag kann gebucht werden über: DKSB-HST@web.de DKSB e.V. in Stralsund, 03831-340838 / 0176-61103970, […]

  • Hallo Anja,
    durch Zufall stiess ich nun fast 40 Jahre später wieder auf Deinen Namen, vielleicht entsinnst Du Dich ja auch noch meiner aus unserer ja immer schön übersichtlichen Sozialistischen Schülerfront
    http://www.mao-projekt.de/BRD/NOR/HBG/Hamburg_SSF.shtml

    Ich grüße Dich mit einem Lachen im Gesicht!

    Jürgen

  • Prof. Dr. med. Friedrich Manz sagt:

    Sehr geehrte Frau Röhl
    Seit Jahren bin ich Mitglied der GPPP. Im April werden Sie dort über Bindungstheorie und NS-Säuglingspflege reden. Da ich aus gesundheitlichen gründen an der tagungn nicht teilnehmen kann, möchte ich Ihnen gerne mein Buch „Wenn Babys reden könnten !“ schenken. Darf ich um Mitteilung Ihrer Postadresse bitten
    Mit freundlichen Grüßen
    F.Manz Bierkamp 17 44225 Dortmund

  • Gustave Miseré sagt:

    Liebe Anja Röhl,

    den Vortrag am 26.5.15 in Hamburg zur transgenerationalen Weitergabe von Nazi-Erziehung habe ich leider nicht miterlebt, aber so viel Gutes darüber gehört. Gerne wüsste ich, ob und wann Sie noch einmal eine Veranstaltung zu diesem Thema in Hamburg anbieten.
    Das würde mich freuen!
    Mit freundlichem Gruß
    Gustave Miseré

  • anja sagt:

    Zunächst bin ich in Hamburg mit einer Lesung aus Rachel Morans Buch: Was vom Leben übrig bleibt, danke für Ihr Interesse, ich werde schauen, dass ich dazu noch einige Termine machen kann, das Interesse ist leider größer als meine Zeit es erlaubt. Finden Sie in Ihrer Nähe einen Veranstalter und ich komme gern.

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