Anja Röhl

Anja Röhl: Aktuelles und Profil

 

 

 

 

 

 

Freie Künstlerin (#anjaroehlart) und freie Autorin

Röhl, Anja

Kontakt

  • Kiehlufer 43, 12059 Berlin
  • Pappelweg 22, 18337 Neu- Guthendorf
  • Mobil: 0176-24324947
  • anjairinaroehl@gmail.com
  • www.anjaroehl.de

Vita

  • Geboren 1955 in Hamburg
  • drei Kinder, zwei Enkelkinder
  • Wohnhaft in Berlin, schriftstellerische und künstlerische Arbeit in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Fürstenwalde
  • Seit 1986 Arbeit als Autorin in verschiedenen Zeitungen, Gründung einer eigenen Zeitung KUM- Kind und Umwelt Magazin
  • seit 2007 bis heute: Theaterempfehlungen und -Kritiken für Tageszeitung junge Welt und Ossietzky
  • Seit 2007 bis heute: Kunsthaus Lisa in Neu – Guthendorf bei Marlow
  • Seit Januar 2019 zusätzlich: Atelier am Kiehlufer

Ausbildung/Beruf

  • Ausbildung zur examinierten Krankenschwester
  • Studium der Sonderpädagogik, Germanistik und Kunst an der FU in Berlin
  • Bis 2017 durchgehend tätig als Lehrerin an der Fachschule für Heilpädagogik, Sozialpädagogik, sowie mit Lehraufträgen an Universitäten, in Stralsund, Hannover, Berlin und Fürstenwalde, zahlreiche Kunstprojekte
  • Tätig als freie Autorin und freie Künstlerin

Künstlerische Entwicklung

  • Seit 1975 künstlerisch tätig
  • Studium Kunstpädagogik Berlin Lankwitz
  • Besuch zahlreicher Kurse Berlin: Aktzeichnen bei Hans Stein, Bildhauern und Modellieren bei Heide Kuckuck in Berlin Neukölln und Kreuzberg
  • Kurse in Irland bei Regine Ramseier und in Carrara im Campo dell‘ Altissimo bei Peter Rosenzweig
  • Ausbau der Ateliers und Umgestaltung des 300 Jahre alten Hauses zum Kunsthaus Lisa, dort Sommerkurse

HDK Hochschule der Künste Berlin und Kunstverein Lisa e.V.

  • Studium von 1984 bis 1987 an der HDK, FB 11, bei Professor Helmut Otto 
  • LISA e.V. Mecklenburg-Vorpommern, erste Vorsitzende
  • Mitglied der Jury für den Frauen-Kunst-Preis des Kunsthauses Lisa (www.kunsthausLisa.de)

Techniken:  Ölmalerei, Pouring, (Fließtechniken), Acrylmonothypien, Aquarelle, „Telefonzeichnungen“, Mosaike, Steinskulpturen, Keramik, Lehmbau, Kinderbuchillustration

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Instagram: #anjaroehlart

 

Als freie Autorin und Schriftstellerin

1982-1991:  Abgeschlossenes Germanistikstudium, zahlreiche politische Projekte, ab 1978 bei den Grünen, bis 1998, Austritt wegen der Beteiligung der Grünen beim Jugoslawienkrieg, dann tätig als Journalistin, u.a. für Eltern, 1991: Gründerin der Zeitung KUM, Arbeit als Deutschlehrerin in einer Fachschule für Heilpädagogik, 2006: Arbeit als Freie Mitarbeiterin im Feuilleton der jungen Welt Tageszeitung, und anderer Medien

Bücher:

„Die Frau meines Vaters“ und „Granny in New York“

Texte und Veröffentlichungen:

Siehe auf dieser Seite unter :     Veröffentlichungen

Projekte:

NS-Erziehung 

„Sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben lang nicht!“

Die Erfahrung der Nazi-Erziehung der Kriegs- und Kindersoldaten als Basis der Berufstätigen zwischen 1949 und 1989 in Deutschland West und Ost. Auf der Grundlage der Forschungen von Sigrid Chamberlain und Erika Mann, beschäftigt sich dieses Projekt mit den verschärften Erziehungsbedingungen ab 1933, wie sie sich auf Säuglinge, Klein- und Schulkinder in Deutschland ausgewirkt und noch, als diese erwachsen wurden, die nachfolgende Gesellschaft und deren Kinder beeinflusst und geschädigt haben.

Verschickungsheime:

„Hände hoch. und dann bin ich verloren“: Institutionelle Gewalt in „Verschickungsheimen“ der 50/60/70er Jahre.

Dieses Projekt sammelt Augenzeugenberichte von Nachkriegskindern aus dieser Zeit, die Erfahrungen in Kinderkurkliniken, sogenannten „Verschickungsheimen“, gemacht haben, die sie nachhaltig seelisch verletzten.

Hier zum Nachlesen ein Artikel von Caroline Fetscher im Tagesspiegel:

https://www.tagesspiegel.de/politik/kindesmissbrauch-in-der-nachkriegszeit-ferienverschickung-vor-allem-tat-meist-das-heim-weh/22779554.html

Bei facebook:

Als Autorin:  https://www.facebook.com/roehlanja/?fref=ts

Als Privatperson zum Anfreunden, Meinungsaustausch etc.: https://www.facebook.com/anja.irina.9?fref=ts

Kommentare

Es gibt 6 Kommentare für "Anja Röhl: Aktuelles und Profil"

  • https://pagewizz.com/anja-rohl-liest-die-frau-meines-vaters-36846

    Fertich! Vielen Dank für die tiefen Einblicke in Ihr Leben! Wenn etwas nicht in Ordnung ist mit dem Text, gerne Bescheid sagen, hier kann man noch immer was ändern…Lieben Gruß, Gabi

  • Hannelore sagt:

    Guten Morgen Anja,
    Ferien – Kurheim, 1962-65 habe ich mein Anerkennungsjahr im Schwarzwald abgeleistet, meistens mit Kindern von 7-11 Jahren. Die Kinder waren sicher gut versorgt und aufgehoben, auch wenn die „Überzeugungsmethoden“ mancher Gruppenleiterinnen zum Essen fragwürdig waren. Immerhin wurde der Erfolg am Ende des Aufenthalts auch in Zunahme des Körpergewichts gemessen!
    Mir persönlich ist nur noch im Kopf, wie sehr mir die wenigen, aber oft tottraurigen Dreijährigen leid taten!

  • hartwig Nissen sagt:

    //Die ist kein Kommentar sondern ein kurzer Brief, eine Kontakt aufnahme//

    Hallo, Anja Roehl – ich habe den Link zu Ihnen bekommen von Frau Dettinger (Verein Heimkinder) Ich bin Autor und bin bei Recherchen für einen Roman, der sich mit ermittlungen in SH befasst, die plötzlich ins 3.reich reichen, auf ein Kinderheim auf Amrum gestoßen, das es schon damals gab. Frau D. meinte Sie koennte mir dazu
    etwas sagen. Vielleicht schreiben Sie mir kurz eine e mail? Vielleicht können wir telefonieren? )Ich werde auch zu Recherchen bald nach SH und Dänemark kommen, und könnte Sie evtl. auch treffen, wen Ihnen das behagt….
    Herzliche Grüße von Hartwig Nissen

  • anja sagt:

    Bin interessiert, melden Sie sich per mail bei mir, die mail steht auf dieser Seite unter Impressum

  • Belinda Glock sagt:

    ich habe ihre Seite heute entdeckt…. über die Kinderverschickungen (Hessen-Kinder) in den 60er Jahren . Leider gehöre ich dazu. Sie sammeln Berichte darüber und ich habe vor einigen Jahren angefangen, Informationen zu suchen. Ich war sehr froh, als ich vor einigen Jahren die Seite Küstenforum entdeckte, auf der Menschen schrieben, die dort waren, im Heim Köhlbrand und im Heim Ehlers, St.-Peter-Ording. Da haben viele Menschen geschrieben, die das gleiche erlebt haben wie ich, die heute, im Alter von über 50, immer noch an dieser Zeit und diesen Erlebnissen leiden. Es tröstet mich, dass etliche Köhlbrand-Geschädigte auch nach 40 Jahren wie ich in einer psychosomatischen Klinik waren. Ich war 6. Und wurde von meinen Eltern für 6 Wochen dorthin geschickt. Es war die grausamste Zeit meines Lebens. Ich habe mich, nachdem ich wieder zu Hause war, immer im Bad eingeschlossen, wenn ich mich wusch. Ich konnte keine Berührungen meiner Eltern ertragen, jegliche Art von Nähe ertrage ich auch heute nicht, ich hatte und habe eine ausgeprägte Abneigung gegen Frauen. Meine Briefe wurden zensiert, wenn meine Eltern anriefen, stand ein weiblicher Drachen neben mir, die Päckchen, die mir meine Eltern sandten, wurden konfisziert. Wenn einem das Essen nicht schmeckte, wurde man gezwungen, es zu essen. Erbrochenes bekam man wieder auf den Teller. Wenn man nicht sofort den Befehlen gehorchte, wurde man geschlagen, wer nachts ins Bett machte, musste in den Keller. Wir waren am Meer und in den 6 Wochen 2 mal am Strand. Wir wurden 6 Wochen lang indoktriniert, von Frauen, die früher in SS-Lagern Dienst taten, wie ich vor einigen Jahren erfuhr. Ich traute mich erst nicht, meinen Eltern etwas davon zu erzählen, aber eigentlich wollten sie es auch nicht wissen. Meine Mutter fragte mal bei der KK nach, weil ich so verwahrlost und gestört aussah, gab sich aber mit deren Erklärung zufrieden. Ich habe dort viele gräßliche Situationen erlebt, über die ich auch heute noch nicht reden kann. Ich habe mir Bilder dieses Kinderheims angesehen, ist inzwischen ein Mutter-Kind-Heim……..ich habe es bis heute nicht geschafft, dorthin zu fahren, noch nicht mal in die Nähe. Aber ich hoffe, dass ich es irgendwann schaffen werde und dann damit abschließen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Belinda Glock

  • Georg Bergmann sagt:

    Hallo Frau Roehl,

    ich bin zum Thema „Kinderverschickung“ auf Sie gestoßen. Bin Betroffener des Seehospizes Norderney Ende der 50er Jahre. Habe an dem Thema schon länger gearbeitet und vor 3 Jahren ein Betroffenenmeeting in Bremen veranstaltet. Im Augenblick stehe ich im Kontakt mit dem Mutterhaus in Bad Harzburg um eine öffentliche Entschuldigung für die entsprechenden Straftaten und Traumatisierungen in der Einrichtung auf Norderney zu erreichen. Habe mich bislang mehr oder weniger als Einzelkämpfer um eine öffentliche Aufarbeitung gesehen und bin an der Tagung auf Sylt interessiert und ggfs auch bereit daran mitzuwirken. Ich würde mich um eine Kontaktaufnahme ihrerseits freuen. Tel: 0421 554841 oder georgbergmann@arcor.de

    Herzlicher Gruß

    Georg Bergmann

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